So leben die Katzen und wir ...

 

2004 konnten wir unseren Traum erfüllen und für unsere Katzen ein artgerechtes Zuhause verwirklichen. Das Haus ist gross genug, Katzen und Mensch zu beherbergen. Die ganze Ausstattung ist auf Katzenhaltung konzipiert: pflegeleichte Möbel und Fussböden. Unsere Katzen, inklusive Kater, haben zu allen Räumen freien Zugang. Keine wird separiert ausser bei Geburt. Besonders Vergnügen macht mir die Gestaltung des Gartens, der aber noch nicht optimal meinen Wünschen entspricht.

 

 

Die Babys werden im Schlafzimmer geboren und verbringen da die ersten 3 Wochen ruhig und ohne Stress. Je nach Verhalten der Mama, dürfen  Papa und Tanten auf Besuch kommen. Sobald sie die Wurfbox verlassen wollen und auf Erkundungstour gehen, ziehen sie ins "Katzenzimmer" welches zugleich auch unser Gästezimmer ist. Dort stehen Kratzbaum und Korbhänger an welchen sie bald ihre Kletterfähigkeit trainieren. Schlafzimmer und Katzenzimmer können nach Bedarf zusätzlich durch Gittertüren geschlossen werden und so besteht immer Sichtkontakt zum Rest des Rudels. Ansonsten steht ihnen der ganze obere Stock zur Verfügung.

 

 

Aus Sicherheitsgründen ist das obere Stockwerk mit Gitter gesichert. Die Treppe aus Keramikplatten ist steil und die eine Seite offen. Sobald die Babys in der Lage sind die Stufen zu erklimmen, bleibt die Türe oben offen, die gefährliche Seite mit weissem Tüll gesichert und sie können selber rauf und runter klettern. In den ersten Nächten schlafen sie zusammen mit Mama noch im Katzenzimmer. Ab 8 - 10 Wochen steht ihnen das ganze Haus zur Verfügung und dann geht so richtig die Post ab.

 

 

Wohn-/Esszimmer sind offen gestaltet und unsere Miezen bevorzugen, sollte diese offen stehen, unsere Tür zum rein und raus gehen. Ansonsten müssen sie die Katzenklappe benutzen. Diese führt ins Aussengehege und von da geht's  in den gesicherten Garten.

 

 

Im Wintergarten steht ein grosser Kletterbaum, der nach aktivem Nachtleben und bei schlechtem Wetter rege genutzt wird. Die Flügeltüren sind im Sommer weit offen und er bietet durch die erhöhte Lage Überblick und die davor stehende Thujahecke Deckung, um das Geschehen im Garten unbemerkt zu beobachten.

 

 

Das Aussengehege ist mit verschiedenen Sorten Bambus, Katzenminze, Feuerbohnen und Liebstöckel bepflanzt. Es ermöglicht den Jungtieren frische Luft und die aufregenden Gerüche der freien Natur zu schnuppern.

 

Vom Aussengehege kommt Mensch und Katze in den gesicherten Garten. Das Grundstück ist auf 3 Seiten mit 120 cm hohem Maschendrahtzaun und wegen der hohen Hecke beim Nachbarn auf dessen Seite 150 cm hoch umzäumt. Zur Sicherheit wurde bei 70 und 115 cm ein Viehhütedraht gezogen, welcher ständig mit Strom versorgt wird. Von unseren 9 Katzen haben gerade 3 Bekanntschaft mit ihm gemacht (für Kleintiere). Seither kam nie mehr eines mit ihm in Berührung. Es scheint, als würden sie den Strom "hören". Wenn von ausserhalb des Zaunes mit ihnen kommuniziert wird, nähern sie sich vorsichtig mit nach oben sicherndem Blick.

 

 

Katzen sind ja so einfallsreich: Da unsere Indy es fertig brachte auf das Dach des Pavillons zu klettern, mussten die Stützen bepflanzt werden. In der Schnelle hab ich mich mit einjährige Pflanzen beholfen. Im Herbst werde ich, dank des guten Klimas, Wein und weitere winterharte Kletterer pflanzen.

 

 

Der "Kugel" Ahorn erfreut sich grosser Beliebtheit und ich hoffe, dass er uns trotz der Kratzspuren am Stamm lange erhalten bleibt.

Wir haben nicht daran geglaubt, dass die 3 Goldfische, die wir vom Vorgänger übernommen haben, den ersten Sommer überleben würden. Unterdessen haben sie sich sogar vermehrt und ich habe nach 20 aufgehört zu zählen. Die Katzen können sich ewig am Teich verweilen und besonders nachts scheint er einen besondere Anziehung auszuüben.

 

 

 
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